UNSERE KITA – Allgemeine Informationen

Öffnungszeiten der Einrichtung
Montag bis Freitag 5.30 Uhr- 17.00 Uhr, bei Bedarf bis 18.00 Uhr.

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Elternbeitrag
Die Höhe des monatlichen Elternbeitrages richtet sich nach dem Alter der Kinder, der angemeldeten Betreuungszeit sowie der Anzahl der Kinder, die gleichzeitig eine städtische Kita besuchen.
pdf_neu  Satzung der Stadt Hohenmölsen

Schließzeiten
Die Schließzeiten für das kommende Jahr werden rechtzeitig, zum Ende des aktuellen Jahres, in einem Elternbrief bekannt gegeben.

Lage der Einrichtung
Unsere Kita befindet sich im Wohngebiet HHM Nord, in unmittelbarer Nähe zur Grundschule und der Lernbehindertenschule.

Altersstruktur
Unsere Kita verfügt über 165 Plätze. Wir können Kinder im Alter von 0 bis zum Schuleintritt aufnehmen. Unsere flexible Betriebserlaubnis ermöglicht uns variabel, in der Verteilung der Anzahl der Kindergarten- und Krippenplätze, auf den Bedarf reagieren zu können.
Momentan gibt es 8 Gruppen.
Gruppe 1 & 2   – Krippe (1.- 2. Lebensjahr)
Gruppe 8 (2.- 3. Lebensjahr)
Gruppe 3, 4, 5, 7   – altersgemischte Gruppe (ab 3. Lebensjahr)
Gruppe 6 (Vorschulgruppe)

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Im Mittelpunkt steht das Kind!
Erziehung, Bildung und Betreuung sind in der Praxis untrennbar miteinander verbunden. Dabei bilden Erziehungs- und Betreuungsprozesse den Rahmen für frühkindliche Bildungsprozesse. Dabei geben wir den Kindern Zeit ihre Entwicklungswege zu finden. Wir besprechen aktuelle und wichtige Ereignisse, wie z.B. Tagesabläufe, Wünsche, Rituale, Angebote mit den Kindern in der Gruppe. So erfahren sie, dass sie ein Teil der Gruppe sind, lernen mit anderen Kindern zu sprechen und Entscheidungen zu treffen. Wir als Erzieher stehen nicht über dem Kind, sondern hinter ihnen- Kinder dürfen Demokratie leben.
Grundlegende Aspekte die Auswirkungen auf Bildungsprozesse haben, sind:

  • Sich sicher und geborgen fühlen,
  • die Befriedigung der Grundbedürfnisse (Hunger, Durst, Schlaf),
  • stabile Betreuungsverhältnisse,
  • eine wohlwollende und anregungsreiche Umgebung (Innen- und Außenbereich),
  • das soziale Miteinander,
  • das pädagogische Verhältnis,
  • Medien und Materialien,
  • die fachliche und menschliche Kompetenz der Bezugspersonen

Kinder lernen die Welt am besten in Selbstbildungsprozessen kennen. Das bedeutet, dass sie ihre Umwelt selbst entdecken und erfahren. Allerdings benötigen sie trotzdem die Erwachsenen, die zum einen die Möglichkeiten für Selbstbildungsprozesse bereitstellen und zum anderen den Kindern als Ansprechpartner und Begleiter dienen. Kinder brauchen die Kommunikation und den Austausch mit Erwachsenen, genauso wie mit anderen Kindern.
Wir sehen unsere Aufgabe als pädagogische Fachkraft darin, Aufmerksamkeit und Interesse zu zeigen, sowie Orientierung und Vertrauen zu geben. Wir möchten das Kind unterstützen und begleiten, wenn es sich bildet, die Welt kennenlernt, sich bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten aneignet.

  • Daher gestalten wir Bildungsangebote so, dass sie der sozialen, kognitiven, emotionalen und körperlichen Entwicklung des Kindes entsprechen.
  • Dabei achten wir auf Chancengleichheit, Geschlechterrolle und kulturellen Hintergrund. Bildungsangebote stehen jedem Kind offen und bieten ihnen bestmögliche Entwicklungschancen.
  • Wir arbeiten ganzheitlich (Kopf- Herz- Hand), lebensweltbezogen und alltagsrelevant.
  • Dabei sprechen wir alle Sinne an.
  • Wir schaffen Erfolgserlebnisse die zum weiteren selbstmotivierten Arbeiten anregen.
  • Wir sind uns bewusst, dass positive Emotionen sich günstig auf das Lernen auswirken.  Denn gefühlsmäßig entspannte Kinder lernen leichter.
  • Wir nutzen spielerische, erkundende und informelle Lernformen, die von Erwachsenen begleitet und auch gesteuert werden. Dazu wechseln sich pädagogische Angebote, Freispielphasen oder andere Tätigkeiten im Tagesablauf ab.
  • Wir legen Wert auf ein entspanntes Lernklima, das Kinder fordert aber nicht überfordert.
  • Wir geben jedem Kind die Zeit, den Raum und die Möglichkeiten, die es für seine Entwicklung, für das Ausleben des kindlichen Forscherdrangs und der kindlichen Neugier benötigt.
  • Wir geben so viel Hilfe wie nötig, bei so viel Selbständigkeit wie möglich.
  •  In alltägliche, das Kind und die Kindergruppe betreffende Entscheidungsprozesse werden die Kinder entsprechend ihres Alters mit einbezogen.

Wir nutzen das Medium der Beobachtung als Ausgangspunkt unserer pädagogischen Arbeit. Beobachtung ermöglicht uns die Interessen, die Entwicklung sowie die Selbstbildungsprozesse zu erfassen, und in Austausch mit den Eltern festzulegen welche Anregungen und Impulse die Kinder benötigen.  Dies ermöglicht ein individuelles Abstimmen der pädagogischen Planung auf die Bedürfnisse und Interessen des einzelnen Kindes.

pdf_neu KONZEPTION KINDERLAND- SONNENSCHEIN

Die Räume
Raum und Material haben neben den personellen Voraussetzungen Einfluss auf die Qualität der Bildungsarbeit. Unsere Gruppenräumlichkeiten sind daher so gestaltet, dass sie:

  • die Sinne stimulieren
  • zum Spielen und nachhaltigen Lernen auffordern
  • zum Austausch und fröhlichen Miteinander einladen
  • Ruhezonen, aber auch Bereiche für Bewegung bieten
  • die Auseinandersetzung mit Technik, Naturwissenschaft, Kunst und Musik anregen

Klarheit, Ordnung und Ästhetik die Orientierungspunkte für unsere Raumgestaltung und -ausstattung.
Dabei ist der Raum nicht als vorbereitetes und fertiges Lernarrangement zu betrachten.
Vielmehr geht es im Sinne unseres Bildungsverständnisses darum, dass Möglichkeiten bereitgestellt werden, die den aktuellen Themen und Interessen der Kinder entgegenkommen. Räume die dazu auffordern, sich diesen Themen mit noch mehr Intensität hinzuwenden, um einen längeren und intensiveren Lernprozess auszulösen.
Unsere Gruppenräume bieten daher den Kindern vielfältige Möglichkeiten sich mit den unterschiedlichsten Themen selbständig auseinanderzusetzen. Wir sehen unsere Räume als „3. Erzieher“. Jeden Gruppenraum ist ein eigenes Kinderbad angegliedert.

 

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